MidronePro Drohnen-Tests | Aktualisiert im August 2026
Antigravity A1 Test 2026: Wir haben diese 249g leichte, immersive 360°-Kameradrohne unter die Lupe genommen und ihre 8K-Video-, 55MP-Bildgebungs-, Bewegungssteuerungs-Flugerfahrung, Goggles, Stabilisierung, Hinderniserkennung, Akkulaufzeit und reale kreative Leistung untersucht.
Einführung
Die Antigravity A1 ist eine der ungewöhnlichsten Kameradrohnen des Jahres 2026, die ein leichtes 249g Fluggerät mit einer integrierten 8K 360°-Kamera, immersiven Vision Goggles und einem Grip Motion Controller kombiniert. Anstatt dass Piloten jeden Schuss vor dem Start einstellen müssen, erfasst die A1 die Umgebung, sodass Kreative später entscheiden können, wie sie das Filmmaterial komponieren und neu kadrieren. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in unserem DJI Mini 5 Pro im Jahr 2026.
Ihr Bildgebungssystem basiert auf einem 1/1,28-Zoll-Sensor, der 8K 360°-Videos mit 30 fps, 5,2K mit bis zu 60 fps und 4K mit bis zu 100 fps aufnehmen kann. Standbilder erreichen 55MP, während die Kamera HDR, Burst, AEB und DNG-Fotografie unterstützt. Mit einer maximalen Video-Bitrate von 170 Mbit/s verfügt die A1 über Spezifikationen, die weit über das gelegentliche 360°-Filmen hinausgehen.
Das Flugerlebnis ist ebenso unverwechselbar. Die A1 ist um das immersive Steuerungssystem von Antigravity herum konzipiert, das ihre Vision Goggles mit dem Grip Motion Controller kombiniert, um eine intuitive, bewegungsbasierte Flugsteuerung zu ermöglichen. Die Goggles verwenden ein 1,03-Zoll Micro-OLED-Display mit 2560×2560 Auflösung, einer Bildwiederholfrequenz von 72 Hz und Pancake-Optik, während sie ein diagonales reales Sichtfeld von 115° bieten.
Trotz ihrer kompakten Größe ist die A1 nicht einfach nur eine neuartige Kamera. Der Standard-Flugakku hält das Fluggerät bei 249g, mit bis zu 24 Minuten angegebener Flugzeit, während der optionale Hochleistungsakku die angegebene Ausdauer auf 39 Minuten erhöht, aber das Startgewicht auf 291g ansteigen lässt. Die Drohne unterstützt auch die OmniLink 360-Übertragung, Vorwärts- und Abwärtssichterkennung, GNSS-Positionierung und eine angegebene Windwiderstandsklasse Level 5.
Für eine verwandte Perspektive siehe unsere Besten Drohnen unter 250g im Jahr 2026.
Es sind jedoch wichtige Kompromisse zu berücksichtigen. Der 360°-Kamera-Workflow der A1 erfordert eine spezielle Verarbeitung durch die Antigravity App oder das Antigravity Studio, während ihr Vorwärts- und Abwärtssensorsystem nicht der umfassenden omnidirektionalen Hindernisvermeidung einiger konventioneller Kameradrohnen entspricht. Ihr immersives Steuerungssystem macht die A1 auch zu einem sehr unterschiedlichen Angebot im Vergleich zu einer traditionellen GPS-Kameradrohne.
In diesem Antigravity A1 Test 2026 werden wir die 8K 360°-Bildqualität, die 55MP-Fotografie, den Reframing-Workflow, das immersive Flugerlebnis, die Vision Goggles, den Grip Motion Controller, die Übertragungsleistung, die Hinderniserkennung, die Akkulaufzeit und die Portabilität untersuchen. Am wichtigsten ist, dass wir feststellen werden, ob die A1 eine wirklich neue Richtung für die Luftbildfotografie darstellt – und ob ihre einzigartige Kombination aus 360°-Aufnahme und immersivem Flug sie für Kreative, Reisende und FPV-Enthusiasten zu einer besseren Wahl macht als konventionelle Kameradrohnen.
Jahrelang folgte der Drohnenmarkt einer ziemlich vorhersehbaren Formel.
Kaufe eine Drohne.
Richte die Kamera aus.
Fliege den Shot.
Hoffe, du hast ihn richtig кадriert.
Die Antigravity A1 ändert diesen Workflow komplett.
Anstatt genau festzulegen, wohin die Kamera während des Fluges zeigen soll, erfasst die A1 die gesamte Umgebung um das Fluggerät und lässt dich die кадrierung anschließend wählen.
Das klingt nach einer kleinen Funktion.
Ist es aber nicht.
Es ändert die Denkweise über die Luftbildkinematografie.
Als weltweit erste speziell entwickelte 360°-Drohne kombiniert die A1 ein kompaktes Fluggerät mit einer Dual-Lens 360°-Bildgebung, FPV-Goggles und einem Motion Controller. Ihre Standardkonfiguration wiegt 249g, nimmt bis zu 8K/30fps auf, erfasst 55MP 360°-Standbilder und bietet mit dem Standardakku bis zu 24 Minuten Flugzeit.
Und es gibt einen besonders interessanten Dreh für 2026:
DJI ist nun mit der Avata 360 in dieselbe Kategorie eingetreten.
Das macht die A1 nicht länger zu einem Experiment, das allein in einer aufstrebenden Kategorie sitzt.
Sie ist der erste ernstzunehmende Herausforderer von DJI in einem völlig neuen Bereich des Drohnenmarktes geworden.
Die Frage für MidronePro ist also nicht einfach:
Ist die Antigravity A1 eine gute Drohne?
Es ist:
Macht die Antigravity A1 noch Sinn, nachdem DJI in den 360°-Drohnenmarkt eingetreten ist?
Weitere Details finden Sie in unserem DJI Avata 360 vs Avata 2.
Unsere Antwort:
Ja – aber für eine sehr spezielle Art von Kreativen.
MidronePro Kurzfazit
| Kategorie | Urteil |
|---|---|
| Innovation | ⭐⭐⭐⭐⭐ |
| 360°-Bildqualität | ⭐⭐⭐⭐½ |
| Portabilität | ⭐⭐⭐⭐⭐ |
| Kreatives Potenzial | ⭐⭐⭐⭐⭐ |
| Lernfreundlichkeit | ⭐⭐⭐⭐ |
| Flugsteuerung | ⭐⭐⭐½ |
| Akkulaufzeit | ⭐⭐⭐⭐ |
| Vielseitigkeit als konventionelle Drohne | ⭐⭐⭐ |
| FPV-Immersion | ⭐⭐⭐⭐⭐ |
| Reisefreundlichkeit | ⭐⭐⭐⭐⭐ |
| Preis-Leistungs-Verhältnis | ⭐⭐⭐ |
| Langfristiges Ökosystem | ⭐⭐⭐½ |
| Gesamt | 8.7/10 |
MidronePro Editor's Choice
Antigravity A1
Für: Kreative, die immersive 360°-Luftbilder, maximale Portabilität und einen wirklich anderen Aufnahmeworkflow wünschen.
Nicht für: Käufer, die einfach die beste konventionelle Kameradrohne für ihr Geld wollen.
Was ist die Antigravity A1?
Die A1 ist die erste Drohne von Antigravity, einer von Insta360 ins Leben gerufenen Marke.
Ihr herausragendes Merkmal ist ihr integriertes 360°-Kamerasystem.
Anstatt eine konventionelle, nach vorne gerichtete Kamera auf einem Gimbal zu verwenden, nutzt die A1 zwei Linsen, um die Umgebung zu erfassen.
Das ermöglicht dem Piloten:
zuerst fliegen → später кадrieren.
Es ist ein Konzept, das in jüngsten Tests als entscheidender Vorteil der A1 identifiziert wurde. Digital Camera World beschreibt den Workflow als zuerst den Flug aufnehmen und später die Perspektive wählen, wodurch derselbe Flug für horizontale, vertikale und quadratische Formate wiederverwendet werden kann.
Das ist besonders leistungsstark für das heutige Social-Media-Umfeld.
Ein Flug kann potenziell zu:
-
YouTube 16:9 Filmmaterial
-
Instagram Reels
-
TikTok vertikales Video
-
quadratischem Social-Media-Inhalt
-
immersivem 360°-Filmmaterial
-
alternativen Kamerawinkeln
werden, ohne den Flug zu wiederholen.
Die wichtigste Spezifikation der A1 ist nicht 8K
Es ist 360°.
Das ist der entscheidende Unterschied.
Eine 8K konventionelle Kameradrohne bietet dir:
eine sehr hochauflösende Vorwärtsansicht.
Eine 8K 360°-Drohne bietet dir:
die gesamte sphärische Szene.
Das sind völlig unterschiedliche kreative Werkzeuge.
Die Kamera der A1 verwendet einen 1/1,28-Zoll-Sensor, eine f/2.2 Blende und nimmt 8K 360°-Videos mit bis zu 30 fps auf. Sie kann auch 5,2K mit bis zu 60 fps und 4K mit bis zu 100 fps aufnehmen.
Standbilder erreichen im hochauflösenden Modus 55MP.
Antigravity A1 Design
Die A1 ist sofort erkennbar.
Sie sieht nicht aus wie eine traditionelle DJI-Kameradrohne.
Ihr Gehäuse ist kompakt und abgerundet, mit dem 360°-Bildgebungssystem, das in das Fluggerät integriert ist.
Das Design priorisiert:
-
geringes Gewicht
-
kompaktes Zusammenklappen
-
360° Sichtbarkeit
-
immersiven Flug
-
Portabilität
Mit dem Standardakku wiegt das Fluggerät exakt 249g. Mit dem Hochleistungsakku steigt es auf 291g.
Gefaltete Abmessungen sind ungefähr:
141,3 × 96,2 × 81,4mm
und das Fluggerät entfaltet sich auf ungefähr:
308,6 × 382,3 × 89,2mm
mit ausgefahrenen Propellern.
Das macht die A1 ungewöhnlich reisefreundlich für etwas, das 8K 360°-Luftaufnahmen machen kann.
Der 249g Vorteil
Dies ist eines der strategisch wichtigsten Merkmale der A1.
Mit 249g inklusive Standardakku liegt das Fluggerät an der Schwelle vieler regulatorischer Kategorien für leichte Drohnen.
Weitere Details finden Sie in unserem SKYROVER X1 Test 2026.
Antigravity listet das Fluggerät als:
EU C0 mit dem Standardakku
und
EU C1 mit dem Hochleistungsakku.
Dies ist wichtig für europäische Käufer.
Aber interpretiere "249g" nicht als "keine Regeln".
Drohnenvorschriften hängen ab von:
-
Land
-
Betriebskategorie
-
Kamera
-
Standort
-
Flugumgebung
-
Betreiberpflichten
Der Gewichtsvorteil kann einige Anforderungen vereinfachen, aber er eliminiert nicht die Notwendigkeit, lokale Vorschriften zu verstehen.
Standardakku vs. Hochleistungsakku
Dies ist einer der interessantesten Kompromisse der A1.
Standardakku
Gewicht: unter 67,5g
Flugzeit: bis zu 24 Minuten
Flugzeugklasse: EU C0 Konfiguration
Hochleistungsakku
Gewicht: unter 108,6g
Flugzeit: bis zu 39 Minuten
Flugzeugklasse: EU C1 Konfiguration
Die offiziellen Spezifikationen von Antigravity geben die 24- und 39-Minuten-Werte unter kontrollierten Bedingungen an.
Du wählst also effektiv zwischen: minimalem Gewicht
oder maximaler Ausdauer.
Für Reisen bevorzuge ich den Standardakku.
Für längere cineastische Flüge wird der Hochleistungsakku deutlich attraktiver.
Reale Flugzeit
Herstellerangaben zur Flugzeit sollten immer als Labor-Maximalwerte behandelt werden.
Antigravitys 24-Minuten-Angabe wurde gemessen:
-
bei 25°C
-
ohne Wind
-
mit deaktivierter Videoaufnahme
-
mit 6m/s
-
unter 50m
-
bis zur automatischen Landung bei niedrigem Akkustand.
Die reale Flugzeit wird daher geringer sein.
Für einen filmischen Flug solltest du auch genügend Akku für Folgendes reservieren:
-
Rückkehr zum Startpunkt
-
unerwarteten Wind
-
Neupositionierung
-
Landung
Das macht den Standardakku eher zu einem Akku für kurze cineastische Sessions als zu einer ganztägigen Produktionslösung.
Die 360°-Kamera ist der wahre Star
Hier wird die A1 wirklich anders.
Das Dual-Kamerasystem erfasst die gesamte Umgebung.
Das bedeutet, du kannst an einem Motiv vorbeifliegen, ohne dir Sorgen machen zu müssen, ob die Kamera darauf zeigt.
Du kannst später wählen:
- vorne
- hinten
- Seite
- oben
- unten
oder
- umlaufende Perspektiven
aus dem aufgenommenen Material.
Dies ist der größte Grund, die A1 zu kaufen.
Nicht 8K.
Nicht FPV-Goggles.
Nicht das Gewicht.
Neukadrierung.
Zuerst fliegen, später кадrieren
Stell dir vor, du filmst einen Mountainbiker.
Mit einer herkömmlichen Kameradrohne musst du koordinieren:
Weitere Details finden Sie in unserem DJI Mavic 4 Pro Test.
-
Drohnenbewegung
-
Kameraausrichtung
-
Position des Motivs
-
Komposition
gleichzeitig.
Mit der A1 kannst du dich viel mehr auf den Flugpfad konzentrieren.
Weitere Details finden Sie in unserem Potensic ATOM 2 Test.
Erfasse die gesamte Umgebung.
Dann entscheide später, ob der endgültige Shot so aussehen soll:
- vorwärts
- rückwärts
- seitwärts
oder
- über dem Fahrer.
Das reduziert den Druck während des Fluges dramatisch.
Dies ist besonders leistungsstark für Kreative
Betrachte einen einzigen Flug auf einer Bergstraße.
Ein Flug könnte produzieren:
YouTube : 16:9 filmische Sequenz.
Instagram: 9:16 vertikaler Zuschnitt.
TikTok: 9:16 Action-Sequenz.
Website : Breites Hero-Bild.
360°-Viewer: Interaktives immersives Filmmaterial.
Das ist ein großer Vorteil gegenüber herkömmlichen Kameradrohnen.
Kameraspezifikationen
| Spezifikation | Antigravity A1 |
|---|---|
| Sensor | 1/1,28-Zoll |
| Blende | f/2.2 |
| Maximales Video | 8K/30 |
| 5.2K | Bis zu 60fps |
| 4K | Bis zu 100fps |
| Foto | Bis zu 55MP |
| Maximale Bitrate | 170Mbps |
| ISO | 100–6400 |
| Video-Codec | H.264 / H.265 |
| Fotoformat | INSP / DNG |
| Videoformat | INSV |
| Stabilisierung | Digital |
| Linsensystem | Dual 360° |
Spezifikationen aus der offiziellen Antigravity-Dokumentation.
Bildqualität
Die A1 liefert beeindruckende Ergebnisse.
Unabhängige Tests lobten ihre detaillierten 8K-Aufnahmen und 55MP-Standbilder, wobei darauf hingewiesen wurde, dass ihre Bildqualität am stärksten ist, wenn der 360°-Workflow selbst wertvoll ist. Tom's Guide befand die A1 in der Lage, detaillierte 8K/30-Aufnahmen und hochwertige 55MP-Standbilder zu liefern.
Aber es gibt eine grundlegende Einschränkung.
Die 360°-Aufnahme verteilt die Auflösung über eine Sphäre.
Ein 8K 360°-Bild ist nicht gleichwertig mit einem 8K konventionellen nach vorne gerichteten Bild.
Sobald du einen kleinen Abschnitt dieser Sphäre in einen konventionellen 16:9-Shot neu kadrierst, verwendest du nur einen Teil der erfassten Pixel.
Deshalb kann die A1 hervorragende Ergebnisse liefern und dennoch keine High-End-Kameradrohne für maximale Bildqualität ersetzen.
8K/30 vs 8K/60
Hier hat DJI derzeit einen Vorteil.
Die A1 nimmt auf: 8K/30fps
Die neuere DJI Avata 360 erreicht: 8K/60fps
und verwendet laut aktuellen Tests größere 1/1,1-Zoll-Sensoren.
Das gibt DJI mehr Spielraum für:
-
Bewegung
-
Zeitlupe
-
Neukadrierung
-
Zuschneiden
-
Detail
Aber die 8K/30-Aufnahme der A1 bleibt hochleistungsfähig.
Für die meisten filmischen Reiseaufnahmen sind 30 Bilder pro Sekunde kein Problem.
Der Stabilisierungsansatz des A1
Der A1 setzt auf digitale Stabilisierung anstelle eines traditionellen mechanischen Gimbals.
Das ist logisch für eine 360°-Kamera.
Ein traditioneller Gimbal könnte die sphärische Aufnahme behindern oder zusätzliche Komplexität schaffen.
Der Vorteil ist die Einfachheit.
Der Nachteil ist, dass DJIs neuer Avata 360 360-Grad-Aufnahmen mit mechanischen und elektronischen Stabilisierungstechniken kombiniert, was laut einigen unabhängigen Tests zu ruhigeren Aufnahmen führt.
FPV-Brille: Teil des Erlebnisses
Der A1 ist nicht auf den herkömmlichen Workflow ausgelegt:
Drohne + Smartphone
Er ist ausgelegt auf:
Vision Goggles
plus
Grip Motion Controller.
Die Brille verwendet ein 1,03 Zoll Micro-OLED-Display pro Auge mit einer Auflösung von 2560×2560 und einer Bildwiederholrate von 72 Hz. Das optische System verwendet Pancake-Optiken.
Dies ist ein ernstzunehmendes Stück Hardware.
Und es verändert die Art und Weise, wie man fliegt.
Die Brille ist gleichzeitig Stärke und Schwäche
Stärke
Sie lässt den A1 immersiv wirken.
Man schaut nicht einfach auf einen Smartphone-Bildschirm.
Man betritt quasi die Perspektive der Drohne.
Schwäche
Man muss sie tragen.
Das ist ein wichtiger Unterschied.
Der WIRED-Test lobte die Brille, kritisierte aber das obligatorische Setup aus Brille und Motion-Controller und bezeichnete die Flugsteuerung als weniger intuitiv als die der DJI Avata 2.
Der A1 ist also immersiver.
Aber er ist nicht unbedingt konventioneller.
Grip Motion Controller
Der Grip Controller ist auf Bewegung ausgelegt.
Bewegen Sie den Controller.
Die Drohne folgt.
Betätigen Sie den Auslöser.
Das Fluggerät beschleunigt.
Es ist ein Ansatz, der das FPV-Fliegen vereinfachen soll.
Für Anfänger kann das die anfängliche Erfahrung weniger einschüchternd machen.
Aber es gibt einen Kompromiss.
Erfahrene FPV-Piloten finden das System möglicherweise weniger präzise als herkömmliche Steuerknüppel.
Das ist ein Grund, warum der A1 nicht als Ersatz für ein ernsthaftes, kundenspezifisches FPV-Flugzeug vermarktet werden sollte.
Das ist er nicht.
Es ist eine immersive Creator-Drohne.
Fluggefühl
Dies ist wahrscheinlich die größte Schwäche des sonst beeindruckenden Pakets des A1.
Unabhängige Tester haben das Konzept stets gelobt, waren aber weniger begeistert vom tatsächlichen Fluggefühl.
WIRED beschrieb den A1 explizit als umständlich und träge im Vergleich zur DJI Avata 2.
Das ist wichtig.
Der A1 ist nicht primär darauf ausgelegt, Folgendes zu liefern:
akrobatische FPV-Leistung.
Er ist darauf ausgelegt, Folgendes zu liefern:
360°-Kinoaufnahmen.
Das sind unterschiedliche Ziele.
Wer wird den A1 lieben?

Content-Ersteller
Absolut.
Besonders Kreative, die regelmäßig produzieren:
-
YouTube
-
TikTok
-
Instagram
-
Reiseinhalte
-
Action-Sportarten
-
Automobilinhalte
Reisefilmer
Der Formfaktor von 249g ist überzeugend.
Die Drohne ist klappbar.
Der Standardakku hält sie leicht.
Und ein einziger Flug kann mehrere Kompositionen erzeugen.
Action-Sport-Ersteller
Dies könnte einer der stärksten Anwendungsfälle des A1 sein.
Stellen Sie sich vor:
-
Mountainbiken
-
Skifahren
-
Surfen
-
Motocross
-
Downhill
-
Skateboarding
Sie können sich darauf konzentrieren, das Motiv zu verfolgen, anstatt ständig eine Kamera auszurichten.
Wer den A1 meiden sollte?
Traditionelle Fotografen
Wenn Ihre Priorität ist:
maximale Bildqualität aus einer konventionellen Perspektive
dann ist eine DJI Air 3S, eine Drohne der Mavic-Klasse oder eine andere konventionelle Kameraplattform möglicherweise sinnvoller.
Professionelle Kameraleute
Wenn Sie Folgendes benötigen:
-
präzise Kamerabewegungen
-
kontrollierte Brennweiten
-
traditionelle Log-Workflows
-
vorhersehbare Komposition
-
maximaler Dynamikbereich
ist der A1 nicht unbedingt das beste Werkzeug.
FPV-Piloten
Wenn Ihre Priorität ist:
Geschwindigkeit + Akrobatik + manuelle Steuerung
kaufen Sie eine richtige FPV-Plattform.
Der A1 versucht nicht, eine Renndrohne zu sein.
A1 vs. DJI Avata 360
Dies ist nun der entscheidende Vergleich.
Die DJI Avata 360 kam im März 2026 auf den Markt und wurde nach dem A1 die zweite große speziell entwickelte 360°-Drohne.
Und DJIs Ansatz ist anders.
Antigravity A1 vs. DJI Avata 360
| Spezifikation | Antigravity A1 | DJI Avata 360 |
|---|---|---|
| Gewicht | 249g Standard | ~455g |
| Sensor | 1/1.28" | 1/1.1" |
| 360 Video | 8K/30 | 8K/60 |
| Foto | 55MP | Bis zu 120MP |
| Standard Flugzeit | 24 min | Länger je nach Konfiguration |
| Faltbar | 🟢 Ja | 🔴 Nein |
| Brille | 🟢 Kern-Erlebnis | 🟢 Optional/verfügbar |
| Konventioneller Controller | 🔴 | 🟢 |
| Portabilität | 🟢🟢 | 🟡 |
| Bildqualität | 🟢 | 🟢🟢 |
| Ökosystem | 🟡 | 🟢🟢 |
| Innovation | 🟢🟢 | 🟢🟢 |
| Preis-Leistungs-Verhältnis | 🟡 | 🟢 |
Aktuelle unabhängige Vergleiche geben DJI durchweg den Vorzug bei Bildqualität, Controller-Flexibilität und Wert, während der A1 für Portabilität und immersives Fliegen attraktiv bleibt.
Weitere Details finden Sie in unserem DJI Avata 360 Test (2026).
Warum der A1 immer noch einen Vorteil hat
Die offensichtliche Frage ist:
Wenn DJIs Avata 360 technisch besser ist, warum sollte man dann den A1 kaufen?
Weil Spezifikationen nicht die ganze Geschichte erzählen.
Der A1 ist:
- Kleiner: 249g.
- Faltbar: Viel einfacher zu verpacken.
- Reiseorientierter: Er ist auf Portabilität ausgelegt.
- Immersiver: Das Goggles-First-Erlebnis ist zentral für das Produkt.
- Experimenteller: Es fühlt sich wie eine neue Kategorie an, statt einer Weiterentwicklung einer bestehenden DJI-Plattform.
Deshalb betrachten einige Rezensenten den A1 immer noch als die interessantere Drohne, auch wenn sie DJI den Gesamtsieg zugestehen.
A1 vs. DJI Avata 360: Wer sollte welche kaufen?
Wählen Sie den A1, wenn:
-
Portabilität wichtig ist
-
Sie 249g möchten
-
Sie häufig reisen
-
Sie das immersivste Erlebnis wünschen
-
Sie den Goggles-First-Workflow genießen
-
Sie etwas wirklich anderes möchten
-
360°-Neuausrichtung Ihre Priorität ist
Wählen Sie DJI Avata 360, wenn:
-
Bildqualität die Priorität ist
-
Sie 8K/60 möchten
-
Sie mehr Controller-Optionen wünschen
-
Sie eine stärkere DJI-Ökosystemintegration wünschen
-
Sie eine bessere Leistung bei schlechten Lichtverhältnissen wünschen
-
Sie ein konventionelleres Bedienerlebnis wünschen
-
Preis-Leistungs-Verhältnis wichtig ist
Das ist eine bemerkenswert saubere Aufteilung.
Der A1 vs. traditionelle DJI Kameradrohnen
Hier müssen wir vorsichtig sein.
Der A1 konkurriert nicht wirklich mit der Mini 5 Pro auf die gleiche Weise wie eine Air 3S.
Sie lösen unterschiedliche Probleme.
Mini 5 Pro: Erfasse genau das, was du willst.
Air 3S: Erfasse genau das, was du willst, aus verschiedenen Perspektiven.
A1: Erfasse alles und entscheide später.
Das ist der eigentliche Unterschied.
A1 vs. DJI Mini 5 Pro
| Kategorie | Antigravity A1 | DJI Mini 5 Pro |
|---|---|---|
| 360°-Aufnahme | 🟢🟢 | 🔴 |
| Konventionelle Fotografie | 🟡 | 🟢🟢 |
| Portabilität | 🟢🟢 | 🟢🟢 |
| Filmische Neuausrichtung | 🟢🟢 | 🟡 |
| Traditionelle Komposition | 🟡 | 🟢🟢 |
| Action-Sport | 🟢🟢 | 🟢 |
| Reise | 🟢🟢 | 🟢🟢 |
| Anfängerfreundlichkeit | 🟢 | 🟢🟢 |
| Professionelle Fotografie | 🟡 | 🟢🟢 |
| Kreatives Experimentieren | 🟢🟢 | 🟢 |
| Gesamt-Vielseitigkeit | 🟡 | 🟢🟢 |
Postproduktion ist die halbe A1-Erfahrung
Das müssen potenzielle Käufer verstehen.
Man schießt nicht einfach:
MP4 → bearbeiten → veröffentlichen.
Der A1 nimmt in INSV auf, wobei das Material über die Antigravity App oder Antigravity Studio exportiert wird. Fotos verwenden INSP mit DNG-Unterstützung. (antigravity.tech)
Das bedeutet, Ihr Workflow umfasst:
Aufnahme → Übertragung → Neuausrichtung → Export → Bearbeitung.
Wenn Sie 360-Kameras lieben, wird sich dies natürlich anfühlen.
Wenn Sie an einen herkömmlichen DJI-Workflow gewöhnt sind, gibt es eine Lernkurve.
Der Reframing-Vorteil
Angenommen, Sie filmen eine Sequenz, die einem Auto folgt.
Danach können Sie erstellen:
Version 1: Auto zentriert.
Version 2: Auto links mit Bergen, die das Bild dominieren.
Version 3: Kamera blickt rückwärts auf die Straße.
Version 4: Vertikaler Social-Media-Ausschnitt.
Version 5: 360°-interaktives Erlebnis.
Das ist eine außergewöhnliche Flexibilität.
Und es ist das stärkste Argument des A1.
Speicher
Der A1 verfügt über 20 GB internen Speicher und unterstützt eine microSD-Karte der Klasse V30 oder höher.
Für 8K 360°-Videos würde ich dringend die Verwendung einer hochwertigen microSD-Karte empfehlen.
Hochbitratige sphärische Aufnahmen verbrauchen schnell Speicherplatz.
Die maximale Video-Bitrate beträgt 170 Mbps.
Bei dieser Datenrate können lange Aufnahmesitzungen den Speicher überraschend schnell füllen.
Übertragung
Der A1 verwendet OmniLink 360.
Antigravity listet ein 2K/30 Live-View-System und mehrere Betriebsbänder je nach Region auf.
Der wichtige praktische Punkt ist, dass dies nicht einfach ein herkömmliches Übertragungssystem für Kameradrohnen ist.
Die Goggles sind integraler Bestandteil des Erlebnisses.
Dadurch fühlt sich das System näher an:
immersive FPV-Kamera
als:
traditionelle Luftkamera.
Hindernissensorik
Der A1 verwendet:
-
nach vorne gerichtete Vision-Sensoren
-
nach unten gerichtete Vision-Sensoren
-
nach unten gerichtete Infrarotsensoren
Antigravity gibt eine Vorwärtssensorik von 0,5–18 m und eine Abwärtssensorik von 0,3–7,5 m unter bestimmten Bedingungen an.
Dies ist jedoch nicht dasselbe wie eine umfassende omnidirektionale Hindernisvermeidung.
Weitere Details finden Sie in unserem Potensic Atom 3 Test 2026.
Dieser Unterschied wird besonders wichtig, wenn man rückwärts oder seitwärts fliegt.
Und dies ist ein Bereich, in dem DJIs neuere Avata 360 einen Vorteil hat; unabhängige Tests ergaben, dass DJIs omnidirektionale Hindernissensorik effektiver ist.
Kann man den A1 drinnen fliegen?
Dies ist nicht seine stärkste Umgebung.
Das Sensorsystem des A1 ist auf geeignete visuelle Texturen und Lichtverhältnisse angewiesen. Antigravity gibt die Betriebsanforderungen für seine Vision-Sensoren an.
Und da der A1 in erster Linie eine immersive Outdoor-Kameraplattform ist, würden wir nicht empfehlen, ihn wie eine winzige Indoor-Cinewhoop zu behandeln.
Für Innenaufnahmen ist eine geschützte FPV-Plattform, die für diese Umgebung konzipiert ist, im Allgemeinen geeigneter.
Windleistung
Dies ist ein weiterer Bereich, in dem das 249g-Gewicht des A1 ein zweischneidiges Schwert ist.
Vorteil: Leicht zu transportieren.
Nachteil: Leichte Fluggeräte werden stärker vom Wind beeinflusst.
Eine 249g-Drohne hat einfach nicht die gleiche Trägheit wie ein größeres professionelles Fluggerät.
Für Berg- und Küstengebiete gilt daher: Wind sorgfältig prüfen.
Ein Morgen bei ruhigem Wetter kann spektakuläre A1-Aufnahmen liefern.
Weitere Details finden Sie in unserem DJI Neo 2 Test 2026.
Ein windiger Nachmittag kann den gleichen Flug zu einem ganz anderen Erlebnis machen.
Ist der A1 gut für Reisen?
Absolut.
Dies könnte tatsächlich der stärkste Anwendungsfall überhaupt sein.
Die Drohne ist:
-
kompakt
-
faltbar
-
leicht
-
immersiv
-
fähig zu 360°-Aufnahmen
und die Standardkonfiguration bleibt bei 249g.
Das ist eine starke Kombination für:
- Wandern
- Roadtrips
- Skifahren
- Radfahren
- Reisefilm
- Abenteuerinhalte
Der A1 für Autofilme

Dies ist ein weiterer faszinierender Anwendungsfall.
Traditionelle Drohnenaufnahmen im Automobilbereich erfordern oft:
-
präzise Positionierung
-
Kameratracking
-
sorgfältige Gimbal-Steuerung
-
wiederholte Durchläufe
Mit einer 360°-Kamera kann sich der Bediener stärker auf den Flugweg konzentrieren.
Das eröffnet kreative Sequenzen wie:
- Überholmanöver
- Vorbeiflüge
- Straßen-Enthüllungen
- Orbit-Übergänge
- Rückwärts-Verfolgungsaufnahmen
- Vorwärts-zu-Rückwärts-Übergänge
ohne unbedingt den gesamten Flug zu wiederholen.
Audio und Geräusche
Keine kleine Drohne ist wirklich leise.
Das leichte Gehäuse der A1 hilft, aber ihre Propeller erzeugen immer noch das charakteristische hochfrequente Geräusch einer kompakten Drohne.
Dies ist wichtig beim Filmen von:
-
Wildtieren
-
Menschen
-
ruhigen Landschaften
-
Wohngebieten
-
kinematografischen Szenen
Ein direkter Vergleichstest im Jahr 2026 ergab, dass die DJI Avata 360 bei vergleichbaren Entfernungen deutlich lauter war als die A1, obwohl beide als laut empfunden wurden.
Das ist ein kleiner, aber potenziell signifikanter Vorteil der A1.
Verarbeitungsqualität
Die A1 fühlt sich hochwertiger an, als ihre leichte Bauweise vermuten lässt.
Das Design des Fluggeräts ist kompakt und sorgfältig um die 360°-Kamera herum integriert.
Das Fehlen eines großen Schutzrahmens bedeutet jedoch, dass ich sie immer noch anders behandeln würde als eine geschützte Cinewhoop.
Unabhängige Tests haben gezeigt, dass die DJI Avata 360 dank ihres geschützten Designs einen Vorteil in Bezug auf die physische Robustheit hat.
Für die A1:
Vermeiden Sie unnötige Flüge in unmittelbarer Nähe.
Besonders in der Nähe von:
-
Bäumen
-
Wänden
-
Kabeln
-
Gebäuden
-
Ästen
Die größten Schwächen der A1
Jedes innovative Produkt hat Kompromisse.
Die der A1 sind klar.
1. Preis
Sie ist teuer.
Unabhängige Bewertungen haben den hohen Preis als einen der größten Nachteile hervorgehoben. WIRED bewertete sie mit 7/10 und kritisierte explizit die Kosten.
Für weitere Details siehe unseren Vergleich DJI Mini 5 Pro vs. DJI Air 3S.
2. Flugsteuerung
Das Motion-Controller-System ist nicht für jeden geeignet.
3. Nur 8K/30
DJI bietet jetzt 8K/60 in seiner konkurrierenden Avata 360 an.
4. Begrenzte konventionelle Bedienung
Der "Goggles-first"-Workflow ist nicht für jeden Piloten ideal.
5. Kein Ersatz für eine konventionelle Kameradrohne
Sie ersetzt nicht die Mini/Air/Mavic-Formel.
6. Abhängigkeit von der Postproduktion
Der wahre Wert zeigt sich erst nach dem Reframing des 360°-Materials.
Die größten Stärken der A1
Umgekehrt:
1. Echte Innovation
Sie hat eine neue Drohnenkategorie geschaffen.
2. 249g Portabilität
Außergewöhnlich für ein immersives 360°-Fluggerät.
3. Kreative Flexibilität
Ein Flug kann viele Kompositionen ergeben.
4. Immersion
Die Goggles bieten ein völlig anderes Flugerlebnis.
5. 55MP Standbilder
Exzellent für eine 360°-Plattform.
6. 8K-Aufnahme
Ausreichende Auflösung für ernsthaftes Reframing.
7. Reise
Wenige 360°-Luftplattformen sind so kompakt.
Antigravity A1: Anwendungsfälle in der Praxis
| Anwendungsfall | Bewertung | Urteil |
|---|---|---|
| Reisen | ⭐⭐⭐⭐⭐ | Exzellent |
| Abenteuersport | ⭐⭐⭐⭐⭐ | Exzellent |
| Soziale Medien | ⭐⭐⭐⭐⭐ | Exzellent |
| Automobil | ⭐⭐⭐⭐½ | Exzellent |
| YouTube | ⭐⭐⭐⭐½ | Exzellent |
| Traditionelle Fotografie | ⭐⭐⭐ | Durchschnittlich |
| Professionelles Kino | ⭐⭐⭐½ | Spezialisiert |
| FPV-Training | ⭐⭐⭐½ | Gut |
| Rennsport | ⭐ | Nicht geeignet |
| Indoor-Flug | ⭐⭐ | Begrenzt |
| Kartierung | ⭐ | Nicht dafür konzipiert |
| Inspektion | ⭐⭐ | Nicht ihr Zweck |
Wer sollte die Antigravity A1 im Jahr 2026 kaufen?
Kaufen Sie sie, wenn Sie möchten:
Einen wirklich neuen Film-Workflow
Die A1 ist nicht einfach nur eine weitere Kameradrohne.
Maximale Portabilität
249g ist ein großer Vorteil.
360°-Storytelling
Dies ist der Hauptgrund für die Existenz des Produkts.
Actionsport
Das Tracking wird kreativ viel einfacher.
Reiseinhalte
Ein kompaktes Fluggerät kann mehrere Formate erstellen.
Immersives FPV
Die Goggles machen das Fliegen zu einem Teil des Erlebnisses.
Wer sollte sie nicht kaufen?
Kaufen Sie sie nicht, wenn Sie einfach nur möchten:
Die beste Kameraqualität pro Euro
Eine konventionelle Kameradrohne ist möglicherweise besser.
Ein professionelles Kartierungsflugzeug
Falsches Werkzeug.
Eine Racing-FPV-Drohne
Falsches Werkzeug.
Maximale Flugleistung
Die A1 ist nicht auf Geschwindigkeit ausgelegt.
Eine einfache, smartphonegesteuerte Kameradrohne
Der Goggles/Controller-Workflow ist zentral für das Erlebnis.
Antigravity A1 vs. DJI Air 3S
Dieser Vergleich wirkt auf dem Papier seltsam.
Aber er ist nützlich.
| Kategorie | A1 | Air 3S |
|---|---|---|
| 360°-Aufnahme | 🟢🟢 | 🔴 |
| Konventionelle Kamera | 🟡 | 🟢🟢 |
| Teleobjektiv | 🔴 | 🟢 |
| Reframing | 🟢🟢 | 🟡 |
| Portabilität | 🟢🟢 | 🟢 |
| Professionelle Fotografie | 🟡 | 🟢🟢 |
| Social Content | 🟢🟢 | 🟢 |
| Actionsport | 🟢🟢 | 🟢 |
| Traditionelles Filmemachen | 🟡 | 🟢🟢 |
| Innovation | 🟢🟢 | 🟢 |
| Einfache Komposition | 🟢🟢 | 🟢 |
| Ökosystem | 🟡 | 🟢🟢 |
Der Gewinner hängt ganz davon ab, was Sie erstellen möchten.
Antigravity A1 vs. DJI Mini 5 Pro
Die Mini 5 Pro ist eine bessere Kameradrohne.
Die A1 ist eine bessere immersive Kameraplattform.
Das ist der einfachste Weg, den Unterschied zu verstehen.
Wenn Ihr Auftrag lautet:
„Ich brauche eine filmische Landschaftsaufnahme.“
Wählen Sie die konventionelle Kameradrohne.
Wenn Ihr Auftrag lautet:
„Ich möchte durch diese Landschaft fliegen und danach entscheiden, in welche Richtung die Kamera zeigen soll.“
Wählen Sie die A1.
Die größere Frage: Ist 360°-Drohnenvideo die Zukunft?
Dies ist vielleicht die wichtigste Frage in der gesamten Rezension.
Die Antwort scheint zu sein:
Wahrscheinlich ja – aber nicht als Ersatz für konventionelle Drohnen.
Stattdessen werden 360°-Drohnen wahrscheinlich eine neue Kategorie neben:
-
Kameradrohnen
-
FPV-Drohnen
-
Cinewhoops
-
Enterprise-Fluggeräten
Die Einführung der DJI Avata 360 unterstreicht dies.
Der Markt verfügt nun über zwei große, speziell entwickelte 360°-Drohnenplattformen, und unabhängige Vergleiche zeigen bereits, dass sie das Konzept unterschiedlich angehen.
Die Ära des „Erst fliegen, dann kadrieren“
Dies ist die eigentliche technologische Verschiebung.
Die traditionelle Luftbildkinematografie fragt:
Wohin soll meine Kamera zeigen?
Die 360°-Luftbildkinematografie fragt:
Wohin soll mein Fluggerät fliegen?
Das klingt subtil.
Aber es verändert den kreativen Prozess grundlegend.
Der Pilot kann sich konzentrieren auf:
- Bewegung
- Distanz
- Geschwindigkeit
- Flugbahn
- Beziehung zum Motiv
während die Kamera die gesamte Umgebung erfasst.
Die Komposition wird zu einer Entscheidung in der Postproduktion.
MidronePro Kaufberatung
Wenn Sie im Jahr 2026 die A1 in Betracht ziehen, fragen Sie nicht:
Für weitere Details siehe unser DJI Lito X1 Testbericht.
„Ist sie besser als DJI?“
Fragen Sie:
„Werde ich die 360°-Aufnahme tatsächlich nutzen?“
Wenn die Antwort Ja lautet, wird die A1 äußerst überzeugend.
Wenn die Antwort Nein lautet, geben Sie das Geld für eine konventionelle Kameradrohne aus.
Denn Sie zahlen einen Aufpreis für einen Workflow.
Nicht einfach nur für Hardware.
Unsere Kaufentscheidung
🟢 A1 kaufen
Wenn Sie Folgendes sind:
-
ein Reise-Creator
-
ein Actionsport-Filmemacher
-
ein Automotive-Creator
-
ein 360°-Enthusiast
-
ein Social-Media-Creator
-
ein experimenteller Filmemacher
-
ein FPV-interessierter Creator
🟡 In Erwägung ziehen
Wenn Sie bereits eine herkömmliche Drohne besitzen und etwas wirklich anderes möchten.
🔴 Überspringen
Wenn Sie hauptsächlich Folgendes benötigen:
-
traditionelle Landschaftsfotografie
-
maximale Qualität bei schlechten Lichtverhältnissen
-
lange professionelle Aufnahmen
-
Kartierung
-
Inspektion
-
Rennsport
MidronePro Endgültiges Urteil
Antigravity A1 ist mehr als eine DJI-Alternative
Die A1 als „DJI-Alternative“ zu bezeichnen, unterschätzt sie eigentlich.
Sie ist ein anderer Drohnentyp.
Deshalb wurde sie überhaupt erst interessant.
Ihr 249g-Design, 8K/30 360°-Video, 55MP-Standbilder, immersive Goggles und der „fly-first/frame-later“-Workflow schaffen Möglichkeiten, die konventionelle Kameradrohnen einfach nicht bieten.
Aber DJI hat jetzt reagiert.
Die Avata 360 bietet höherauflösende Sensoren, 8K/60-Aufnahme, größere Controller-Flexibilität und ein breiteres Ökosystem, und unabhängige Direktvergleiche favorisieren DJI im Allgemeinen für die gesamte Bildqualität und den Wert.
Für weitere Details siehe unseren Vergleich DJI Avata 360 vs. Antigravity A1: Der 360°-Drohnenkampf.
Die A1 ist also nicht mehr die offensichtliche Wahl für jeden.
Und das ist in Ordnung.
Denn ihre wahre Stärke liegt nicht darin, die schnellste, schärfste oder billigste Drohne zu sein.
Es ist: anders zu sein.
Wenn Sie die konventionellste und technisch vielseitigste 360°-Drohne wünschen, hat DJI derzeit das stärkere Angebot.
Wenn Sie das leichteste, immersivste und experimentellste 360°-Erlebnis wünschen, bleibt die Antigravity A1 eine der interessantesten Drohnen auf dem Markt.
MidronePro Bewertung: 8,7/10
Innovation: 9.8/10
360°-Kamera: 9.0/10
Portabilität: 9.8/10
Flugerlebnis: 8.0/10
Software: 8.8/10
Akku: 8.0/10
Preis-Leistungs-Verhältnis: 7.0/10<
Kreatives Potenzial: 9.8/10
MidronePro Redaktionelle Empfehlung für kreativen 360°-Flug
Die Antigravity A1 ersetzt nicht Ihre Kameradrohne. Sie bietet Ihnen eine neue Art, eine zu nutzen.
Häufig gestellte Fragen
Lohnt sich der Kauf der Antigravity A1 im Jahr 2026?
Ja, besonders für Kreative, die 360°-Luftaufnahmen, immersives FPV-Fliegen und maximale Portabilität wünschen. Weniger überzeugend ist sie für Käufer, die einfach nur die beste konventionelle Kameradrohne suchen.
Ist die Antigravity A1 besser als die DJI Avata 360?
Insgesamt nicht. Unabhängige Tests bescheinigen der DJI Avata 360 im Allgemeinen Vorteile bei Bildqualität, Controller-Flexibilität und Preis-Leistungs-Verhältnis, während die Stärken der A1 ihr Gewicht von 249g, ihre Faltbarkeit und das immersive Goggles-First-Erlebnis sind.
Welche Auflösung nimmt die Antigravity A1 auf?
Die A1 kann 8K 360°-Videos mit 30fps, 5.2K mit bis zu 60fps und 4K mit bis zu 100fps aufnehmen.
Wie viele Megapixel nimmt die Antigravity A1 auf?
Die A1 kann 55MP 360°-Standbilder aufnehmen.
Wie lange fliegt die Antigravity A1?
Der Standardakku ist für bis zu 24 Minuten ausgelegt, während der Hochleistungsakku unter kontrollierten Hersteller-Testbedingungen für bis zu 39 Minuten ausgelegt ist.
Liegt die Antigravity A1 unter 250g?
Ja, mit ihrem Standardakku hat die A1 ein Abfluggewicht von 249g. Der Hochleistungsakku erhöht das Fluggerät auf 291g.
Ist die Antigravity A1 gut für Reisen?
Ja. Ihre 249g Standardkonfiguration, das faltbare Design und die kompakten Abmessungen machen sie besonders attraktiv für Reise- und Abenteuer-Creator.
Benötigt die Antigravity A1 Goggles?
Das vorgesehene Flugerlebnis der A1 basiert auf den Vision Goggles und dem Grip Motion Controller. Dies ist einer ihrer größten Unterschiede zu herkömmlichen Kameradrohnen.
Kann man die Antigravity A1 ohne Goggles fliegen?
Die A1 ist um ihr immersives Goggles/Controller-System herum konzipiert und nicht um eine herkömmliche Smartphone-basierte Bedienung. Käufer, die keine Goggles möchten, sollten eine herkömmliche Kameradrohne oder DJIs flexibleren Avata 360-Ansatz in Betracht ziehen.
Ist die Antigravity A1 gut für Anfänger geeignet?
Das kann sie sein. Das Motion-Controller-Konzept soll immersives Fliegen zugänglich machen, obwohl einige unabhängige Rezensenten die Flugreaktion als weniger intuitiv empfanden als die FPV-Systeme von DJI.
Ist die Antigravity A1 eine echte FPV-Drohne?
Sie bietet ein immersives First-Person-Flugerlebnis, sollte aber nicht mit einer traditionellen manuell gesteuerten Racing- oder Freestyle-FPV-Drohne verwechselt werden.
Verfügt die Antigravity A1 über eine Hindernisvermeidung?
Sie verfügt über eine nach vorne und unten gerichtete visuelle Sensorik, ergänzt durch nach unten gerichtete Infrarotsensoren. Sie bietet nicht den gleichen umfassenden omnidirektionalen Sensoransatz, der bei einigen konkurrierenden DJI-Plattformen zu finden ist.
Ist die Antigravity A1 gut für professionelles Filmemachen geeignet?
Sie kann ein hervorragendes Spezialwerkzeug für kreative Produktionen sein, insbesondere wenn 360°-Reframing von Vorteil ist. Für konventionelle Kinoarbeiten, die maximale Kontrolle über Kamerakomposition und Farbworkflow erfordern, ist möglicherweise eine professionelle konventionelle Kameradrohne besser geeignet.
Was macht die Antigravity A1 anders?
Ihr Alleinstellungsmerkmal ist die integrierte 360°-Kamera. Anstatt die Aufnahme vollständig während des Fluges zu komponieren, können Kreative die gesamte Szene erfassen und den endgültigen Blickwinkel nachträglich wählen.

